Speedometer · Boot

Boots-Tacho: deine echte Geschwindigkeit über dem Wasser

Eine kostenlose GPS-Geschwindigkeitsanzeige für kleine Boote, Beiboote, Kajaks, Jetskis und Segeljollen. Sie zeigt die Speed Over Ground, die echte Geschwindigkeit, die dein Rumpf über dem Meeresgrund macht, nicht den nachhinkenden Wert von einem Paddelrad.

Updated 2026-06-01

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Tippe auf Start und die Seite liest deine Live-Geschwindigkeit direkt aus dem GPS deines Handys. Die Anzeige wechselt zwischen mph und km/h, aber Segler und Motorbootfahrer denken meist in knots: ein Knoten ist eine Seemeile pro Stunde, gleich 1.852 km/h oder etwa 1.151 mph. Wenn du deinen Wert umrechnen willst, nutze die unten verlinkten Umrechner Knots zu MPH und Knots zu KPH. Alles läuft in deinem Browser, also brauchst du, sobald die Seite geladen ist, kein Mobilfunksignal mehr, um die Geschwindigkeit auf See weiter abzulesen.

SOG vs STW: der Wert, der wirklich zählt

Klassische Boots-Logs messen die Speed Through Water (STW): ein Paddelrad oder ein Pitot-Sensor im Rumpf erfasst, wie schnell Wasser daran vorbeiströmt. GPS misst die Speed Over Ground (SOG): wie schnell sich deine feste Position über den Planeten verändert. Auf einem stillen Teich stimmen die beiden Zahlen überein. Auf echtem Wasser tun sie das selten, weil sich das Wasser selbst bewegt.

Stell dir vor, du fährst gegen eine two-knot Tidenströmung, während dein Log sechs Knoten durchs Wasser anzeigt. Dein echter Fortschritt über dem Meeresgrund sind nur vier Knoten SOG. Dreh um und laufe mit derselben Strömung, dann zeigt deine STW immer noch sechs, aber deine SOG springt auf acht. Für Törnplanung, ETA und das Timing der Stauwasserzeit ist SOG der Wert, der dir sagt, wann du tatsächlich ankommst. STW zählt weiterhin für das Trimmen eines Segelboots, aber GPS klärt die Frage des realen Fortschritts.

Warum dich ein Paddelrad-Log im Stich lässt

Durchbruch-Geschwindigkeitssensoren sind mechanisch und sie leben unter Wasser, was ein hartes Leben ist. Paddelräder verklemmen mit Algen, Seepocken und Plastik; ihre Lager verschleißen und fangen an, zu niedrig anzuzeigen. Pitot-Rohre verstopfen. Jedes davon bedeutet ein Log, das zu niedrig anzeigt, unregelmäßig anzeigt oder ganz aufhört sich zu drehen, oft ohne dass du es merkst, bis deine gefahrene Distanz falsch aussieht.

Eine GPS-Geschwindigkeitsanzeige hat keine beweglichen Teile im Wasser und nichts, das verschmutzen kann. Sie ist das naheliegende Backup, wenn dein Geber mitten auf dem Törn ausfällt, und auf einem Beiboot, RIB oder einer Jolle, die nie ein Log eingebaut hatte, ist sie schlicht das einzige Geschwindigkeitsinstrument, das du hast.

Für wen das auf dem Wasser gedacht ist

Kleine Boote sind der Sweetspot: Aluminium-Boote und Beiboote mit nacktem Steuerstand, aufblasbare RIBs, Kajaks, Kanus und Paddleboards, bei denen du einfach wissen willst, ob du drei Knoten oder fünf gegen den Wind machst. Jetski- und PWC-Fahrer nutzen es als einfachen Geschwindigkeitscheck, und Segeljollen-Crews mögen einen Wert, den sie am Wind jagen können.

Besonders Paddler profitieren, weil es auf einem Kajak oder SUP außer dem Kauf eines speziellen Geräts überhaupt keine Instrumentenoption gibt. Ein Handy in einer Halterung auf dem Deck gibt dir das Tempo, und nach der Tour weißt du genau, wie weit und wie schnell du gefahren bist.

Genauigkeit draußen auf offenem Wasser

GPS mag freien Himmel, und nirgendwo ist die Sicht auf die Satelliten klarer als mitten in einer Bucht oder auf einem See. Ohne Bäume, Gebäude oder Schluchtwände, die das Signal blockieren, ist die marine GPS-Geschwindigkeit typischerweise auf besser als zwei Knoten genau, oft innerhalb von einem halben Knoten bis einem Knoten, sobald du einen stabilen Fix hast und in Fahrt bist.

Gib dem Handy nach dem Start zehn oder zwanzig Sekunden, um sich auf eine Position einzupendeln, und lies die Geschwindigkeit in Fahrt statt im Treiben; im Stand kann GPS-Rauschen den Wert zappeln lassen, obwohl du dich kaum bewegst. Marinas mit hohen Masten und Schuppen in der Nähe sind der eine Ort, an dem der Fix wandern kann, also vertraue dem Wert mehr, sobald du draußen auf offenem Wasser bist.

Dein Handy schützen und Navigation ohne Signal

Ein Handy ist keine Marine-Hardware. Steck es in eine wasserdichte Hülle oder eine versiegelte Halterung, bevor du dich an Deck darauf verlässt, und sichere es mit Clip oder Leine, damit eine Welle oder ein Kielwasser es nicht über Bord schicken kann. Behandle Gischt, nicht nur Untertauchen, als Bedrohung.

Die gute Nachricht ist, dass GPS selbst kein Handysignal braucht. Die Satelliten sind global und senden überall, also läuft die Geschwindigkeitsanzeige, sobald diese Seite offen ist, weit über die Mobilfunkreichweite hinaus weiter. Zur Sicherheit lade die Seite am Steg, solange du noch Datenempfang hast, und fahre dann raus.

Eine Geschwindigkeitsanzeige, kein Kartenplotter

Sei dir im Klaren, was das ist. Es sagt dir, wie schnell du fährst, und nichts weiter. Es zeigt keine Tiefe, keine Karten, keine Gefahren, keine Gezeiten und nicht deine Position auf einer Karte, und es ist kein Ersatz für einen richtigen Kartenplotter, Papierkarten oder die grundlegende Sicherheitsausrüstung, die jedes Boot mitführen sollte.

Nutze es so, wie du einen Handgeschwindigkeitscheck nutzen würdest: ein schneller, verlässlicher Wert für dein Beiboot, dein Paddelboot oder als Backup, wenn das eigene Log des Boots ausfällt. Für echte Navigation auf See halte spezielle Ausrüstung an Bord.

Frequently asked questions

Was ist der Unterschied zwischen SOG und STW?

Speed Over Ground (SOG) ist, wie schnell du dich tatsächlich über den Meeresgrund bewegst, gemessen per GPS. Speed Through Water (STW) ist, wie schnell Wasser an deinem Rumpf vorbeiströmt, gemessen von einem Paddelrad- oder Pitot-Log. Wenn es Strömung oder Tide gibt, unterscheiden sie sich: gegen eine two-knot Strömung zeigt deine STW zwei Knoten höher als deine echte SOG, und mit der Strömung im Rücken zeigt sie zwei Knoten niedriger.

Zeigt das die Geschwindigkeit in Knoten?

Die Live-Anzeige wechselt zwischen mph und km/h. Für knots lies deine Geschwindigkeit hier ab und rechne sie um: ein Knoten entspricht 1.852 km/h oder rund 1.151 mph. Die unten verlinkten Umrechner Knots zu MPH und Knots zu KPH erledigen die Rechnung für dich. Viele Jollen-, Kajak- und Jetski-Nutzer denken ohnehin gern in mph.

Funktioniert es auf See ohne Handysignal?

Ja. GPS ist ein eigenes Satellitensystem, getrennt von deinem Mobilfunknetz, und diese Satelliten decken den ganzen Planeten ab. Sobald diese Seite geladen ist, läuft die Geschwindigkeitsanzeige ohne Signal weiter, also lade sie am Steg und du bist für die Fahrt raus gerüstet.

Wie genau ist die GPS-Geschwindigkeit auf dem Wasser?

Sehr genau, weil offenes Wasser die bestmögliche Sicht auf den Himmel bietet. Rechne mit besser als zwei Knoten Fehler, oft innerhalb von einem halben Knoten bis einem Knoten, sobald du einen stabilen Fix hast und in Fahrt bist. Die Genauigkeit ist am besten in Fahrt; im Stand kann der Wert durch GPS-Rauschen zappeln.

Kann ich es als Backup nutzen, wenn das Log meines Boots ausfällt?

Absolut, und das ist eine der besten Anwendungen. Paddelräder verschmutzen mit Algen und Seepocken, Lager verschleißen und Pitot-Rohre verstopfen. Eine GPS-Anzeige hat nichts im Wasser, das verschmutzen kann, also hast du, wenn dein Geber zu niedrig anzeigt oder ausfällt, immer noch eine verlässliche Geschwindigkeit über Grund.

Ist mein Handy okay zum Einsatz auf einem Boot?

Nutze eine wasserdichte Hülle oder versiegelte Halterung und eine Leine oder einen Clip, damit es nicht über Bord gehen kann. Ein nacktes Handy ist nicht für Gischt oder Untertauchen gebaut. Geschützt und gesichert ist es eine gute Geschwindigkeitsanzeige für ein Beiboot, Kajak, RIB oder einen Jetski, aber kein Ersatz für einen Kartenplotter.

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